Planet Bonn

07. Juni 2006

rmb Blogs

(Weblog und Feed)

Neue Domains

Und es gibt wíeder ein paar neue Domains:
neu konnektiert wurden:
b-network.info
b-network.eu

beide Domains treffen auf b-network.org :-)

Rainer

B:\datenbrei

(Weblog und Feed)

dowhatimean!

via dowhatimean.net:

Abs. right, the super-minimalistic sioc browser (this AJAX/SPARQL things) is fast and dirtier than a hack should be. It is just to test out how AJAX and SPARQL may interact (as you have mentioned) as a killer combo for the semantic web.

PS: CaptSolo et al are building a Joseki-based SIOC browser, very fast too!

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06. Juni 2006

B:\datenbrei

(Weblog und Feed)

technology

Heute morgen habe ich das erste mal realisiert, daß mir der Update-Manager meines Ubuntus die Option angeboten hat auf "Ubuntu 6.06 LTS" zu aktualisieren. Sicherlich keine schlechte Sache, also "ja, ich will" angeklickt und die Programme begannen ihre Arbeit. Bis zu dem Punkt wo mir der Update-Manager eröffnete, dass er 818MB runterladen will und die Aktualisierung zu keinem Zeitpunkt abgebrochen werden kann. Stopp! 818MB runterzuladen kann etwas dauern, danach ist unklar ob die VMWare Workstation 5 noch läuft (ohne die ich völlig aufgeschmissen bin weil dann mein Notes7 nicht mehr unter Windows XP läuft…).

Also erstmal Mail lesen und die heutigen Termine ausdrucken und dann das Update nochmal starten, bis gleich vielleicht…

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05. Juni 2006

wbx geek blog

(Weblog und Feed)

Bonner Strandurlaub

Nachdem ich Sonntag leider auch wieder gesellschaftlichen und geschäftlichen Tätigkeiten nachgehen musste, bin ich heute endlich zu einem Bonner Kurzurlaub am Strand gekommen.
Fotos anbei:





Fazit: Sonnenschein, Leuchtturm, Taifunschäden, Strand, Wasser alles da. Und dazu noch Kölsch, ein Traumstrandurlaub im schönen Bonn :}

Luxemburg Trip

Am Samstag früh hatten Lars und ich einen kleinen beruflichen Ausflug nach Luxemburg. Von der Stadt haben wir leider nichts gesehen, da das Data-Center bei dem wir einige kleine Dell-Server konfigurieren sollten, leider ausserhalb lag. Da wir leider auch noch bis ca. 21:00 Uhr benötigt haben, bis alle Problemchen gelöst waren, blieb nur noch Zeit für eine Pizza in einer kleinen Pizzeria im anliegenden Dörfchen. Geparkt haben wir da einfach mal mitten auf einem Kreisverkehr :}
Die Pizza war riesengross und der Parmaschinken superlecker. Lars hat ein bisschen sein Französich geübt, seine Begrüssung war noch täuschungssicher, aber bei der Getränkebestellung ist er total aufgeflogen. Da ich nur Latein und Englisch in der Schule hatte, habe ich es erst garnicht versucht. Naja, dadurch das es Wochenende war, hat wenigstens unsere Firma das Essen bezahlt ;-)

Ich hoffe in Zukunft nicht mehr so häufig in Rechenzentren arbeiten zu müssen, da die Geräuschkulisse, die Luft und das Klima immer gleich unerträglich ist. Vom Service ist übrigends HostEurope immer noch auf Platz 1 in meiner persönlichen Liga mit 4 Mannschaften. Wenn ein Rechenzentrum nicht mal für Kaltgerätekabel oder Netzwerkkabel sorgt, wie sparsam gehen die dann beim Einkauf von Anbindung, Redundanz und Überwachung um...



The Turkey Curse

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Extraktionen

Blackberry

Letztes Wochenende fand die ph-neutral in Berlin statt. Bemerkenswert fand ich, dass es einen Fokus auf Mobil-Devices und deren Modifikation gab: Erst gab einen sehr interessanten Vortrag von Hunz zum Thema JTAG — einer Möglichkeit zum Debuggen von Hardware (siehe Blackberry auf dem Bild). Später gaben Frank und Fiedel Tips und Tricks für den Auseinander- und Zusammenbau von Hardware, speziell auch Telefonen. Am Ende gab es noch von LaForge etwas, das unter dem Motto “How to 0wn an EZX” hätte stehen können und Einblicke in OpenEZX, Motorolas Mobiltelefon-Plattform, gab.

Aber auch Themen wurden behandelt, so z.B. CRSF/Session Riding von Martin Johns, der einige sehr unkonventionelle (und aus meiner Sicht nicht in jedem Fall benutzbare) Ideen zur Vermeidung derartiger Probleme erläuterte. Für mich sehr überraschend war ein kurzweiliger Vortrag zum Thema “Security Engineering in Windows Vista” von John Lambert, seines Zeichens “Security Group Manager” bei Microsoft. Überraschend war der Vortrag deswegen, weil schon recht deutlich wurde, wie viel Energie und Know-How der Riese aus Redmont in die Sicherheit seiner nächsten OS-Version zu stecken gedenkt. Zudem gab es ein wenig Code zu sehen! Wer ein bisschen mitbekommen hat was in den letzten Monaten los war und wen die Redmonder alles eingespannt haben ist auch klar, dass sie tatsächlich etwas verstanden zu haben scheinen. Naja, wurde auch höchste Zeit.

oxff und Thorsten Holz gaben ein Update zu ihrer Arbeit an Nepenthes und der Beobachtung von Botnets. Verpasst habe ich allerdings leider den grössten Teil des Vortrages von Philippe Biondi von der EADS. Ich versuche ihn aber noch mal gesondert wegen eines Vortrages auf dem Kongress anzusprechen.

Sonntag abend dann erwartete mich statt eines ruhigen Abchillens im CCCB ein Zahnschmerz, der mich fast um den Verstand gebracht hat. Morgens unausgeschlafen ob der Unmöglichkeit etwas Ruhe zu finden kam ich dann in Köln an. Dann bin ich von Jens freundlicherweise ins Zentrum für Zahnmedizin des Universitätsklinikums in Bonn gefahren worden, in der man mir mitteilte, dass die betreffenden Zähne gezogen (in Sadistendeutsch: “extrahiert”) werden müssen, allerdings nicht sofort, da ich zur Schmerzbekämpfung dummerweise Aspirin genommen habe, welches das Blut verfüssigt und so diesen Eingriff unmöglich machte. Ein Nebensatz dann machte es dann vollkommen krass: Bei der Gelegenheit werden mir alle Zähne der betreffenden Seite gezogen, ein paar Tage später die der anderen Seite, so dass mir praktisch oben 2 und unten 4 Zähne verbleiben. Der Rest wird vorerst mir Provisorien aufgefüllt und im Laufe dieses Jahres wird es einen Plan für ein etwas Vollständigeres geben.

Auf’s nächste Steak bin ich ja mal gespannt …

B:\datenbrei

(Weblog und Feed)

technology

Having generated some SIOC data from PlanetRDF and SIOC mailing list at Google Groups I provide them at The #B4mad.Net SPARQL endpoint using ARC. Reusing XMLArmyKnife’s Javascript SPARQL library, I hacked some live query demo. Feel free to browse arround…

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03. Juni 2006

Lummaland

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Piratenbucht

Die Server von Pirate Bay wurden am Mittwoch beschlagnahmt, was eine Vorführung des Dienstes durch die Jungs von Pirate Bay auf der Reboot8 durchaus erschwerte. Statt eines Demos gab es dann ein paar kurze Statements zum Vorfall, inklusive dem beeindruckenden Hinweis auf die Trafficstatistik von Schweden, die einen ordentlichen Knick aufzuweisen hat aufgrund der Beschlagnahmung der Server. Herausragend fand ich in diesem Zusammenhang das Wording: "The police stole our servers."

Entsprechend war auch die Reaktion auf die Frage nach der Ethik: "when it comes to the Internet, I don't care about ethics: you do whatever you want with your Internet and I do what I want with mine".

Die Auseinandersetzung um die Piratenbucht wird sicherlich noch weitergehen. Der Dienst läuft erst einmal wieder, fragt sich nur, wie lange es dauert, bis die Server erneut beschlagnahmt werden.

[ via: vowe dot net :: ThePirateBay.org is back ]

Rebooted



Sa 03.06.2006 16:26 030620061936

rmb Blogs

(Weblog und Feed)

Die Letzte Woche...

...
war sehr Stressig, und ich denke das wird sich auch nicht aendern.
An meinem Geburtstag war im Flamersheimer Hof die Hoelle los.
Trotz des Massenansturms hatte ich noch gut 2,00L Bitburger Pils im Fass uebrig.
Das Dom Koelsch war innerhalb von gut 2h verrissen und die Leute haben, wie gewohnt, ihren Deckel bekommen.
Der engere Familienkreis war auch dort und hat mit mir, soweit ich entbehrlich war, gefeiert.
Glueckwuensche und Geschenke waren im ueberfluss da.
Nachteil des Spektakels war, das ich mit jeder Gruppe anstossen musste, wie gut das ich nur Cola oder Wasser getrunken habe.
Der Maennergesangsverein Flamersheim/Palmersheim hat mir, nach ihren Proben, ein Staendchen gesungen.

Samstag und Sonntag habe ich dann Buchhaltung gemacht (was der Staat nicht alles wissen will...).
Die Buchhaltung hat sich dann, neben der regulaeren Arbeit, noch bis heute gezogen, ich denke aber mal das ich heute Abend damit durch sein werde.
Ich werde aber nun immer nach der Schicht, spaetestens am naechsten morgen, die Abrechnungen machen, damit sich das nie wieder so laeppert.

Durch die Arbeit leidet leider auch meine Arbeit fuer die FrOSCon 2006, hier moechte ich noch dem ganzen ORGA-TEAM danken, dass sie meine Arbeit auffangen und verstaendnis dafuer haben.

Nebenbei suche ich noch einen PC:


Eckdaten:

Prozessor: ab 800Mhz (besser waere 1Ghz)
RAM: ab 256MB
HDD: ab 10GB
Grafik: kann ruhig onboard sein
Sound: kann ruhig onboard sein
CD-Rom: sollte der rechner haben
Brenner: nein
Floppy: sollte drin sein

wer einen hat und diesen nicht mehr braucht, kann den mir gerne anbieten.
Ich wuerde den auch gegen einen 19" Server tauschen.
http://www.b-network.org/~rmb/s4.rar
Die Daten des Servers inkl. Bilder.


So nun moechte ich mich auch bei meiner Familie bedanken, die mich im Flamersheimer Hof sehr unterstuetzen :-)
DANKE!

Gruss

Rainer

02. Juni 2006

Lummaland

(Weblog und Feed)

Rust



Rebootparty.

Berichte vom Bildschirmarbeitsplatz

(Weblog und Feed)

reboot 8: Zwischenstand 2. Tag

Es gab einige tolle Vorträge, über die ich noch bloggen könnte.Doc Searls gab ein Update zu seinem Cluetrain Manifesto und Håkon Wium Lie hat den Saal mit einem Ausblick auf die Zukunft von CSS, u.a. auf Mobiltelefonen, mitgerissen.

reboot 8.0 ist eine seltsame Konferenz, ich denke nicht, dass ich etwas ähnliches schon erlebt habe. Julia vom CCC Berlin, die ebenfalls da ist, erzählte mir gestern die Geschichte der "neuen" reboot, die sie von jemandem gehört hatte, der seit der ersten Ausgabe dabei ist. Auf der ersten reboot nach dem Dotcom-Tod, reboot 4.0, hatte sich eine kleine, rein dänische Hightech-Konferenz plötzlich sehr verändert. Eine Handvoll Leute ohne Spesenkonten und ohne Gewissheit, ob sie ihre Jobs noch behalten können, saßen ohne Agenda zusammen und entwickelten die "neue" reboot. Immer noch war die Faszination für die Möglichkeiten des Internets nicht weg und nach und nach stellte sich heraus, was der nächste Schritt sein sollte: Meta-Debatten über Gesellschaft und das Internet, Business und neues Denken. Im jetzigen Web-2.0-Boom stellt reboot mit der faszinierenden Mischung aus Soziologie, Technik, Kultur und allem anderen eine ziemlich einzigartige Konferenz dar. Der böse Spruch gestern über die Latte-Macchiato-Trinker, den ich für ein paar Lacher gebloggt habe, stimmt nicht wirklich. Es gibt hier nachdenkliche Menschen, die Spaß daran haben, sich das Internet und die Gesellschaft in den nächsten 10 Jahren vorzustellen, auch wenn es natürlich kein wilder, alternativer Hacker-Congress ist, sondern schon sehr stilvoll ist.

Ich bin hier, weil mabber dieses Ding sponsort, was vermutlich eine gute Entscheidung war, um ein paar kluge Leute darauf zu stoßen. Eben gerade hat Nico eine kurze "un-demo" gegeben (der Crowd hier muss man nicht wirklich erklären, was ein AJAX-Jabber-Client leisten könnte) und ich denke, es kam gut an. Vor mir in der Reihe poppten jedenfalls sofort überall Browser mit der mabber-Seite auf. Das Internet hier ist lahm und setzt gern mal aus, aber wenn es erreichbar ist, scheint unsere Pre-Release von der Integration von mabber in plazes — zu sehen auf http://beta.plazes.com/reboot8 — für das sich einer unser Star-Coder die letzten Tage die Finger blutig programmiert hat, einige Augen zum Leuchten zu bringen.

B:\datenbrei

(Weblog und Feed)

technology

As you may have experienced the site design has change a little bit: back to basics and back to #B4mad! In parallel I have updated the software, it’s WordPress 2.0.2 now. The real sad thing is that foaf-output plugin does not work any longer, as it is not compatibel with the current wordpress version.

SIOC plugin has been update to the current version, links from rss1:Channel to sioc:site and rss1:item to sioc:Post have been added to the RDF feed.

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Berichte vom Bildschirmarbeitsplatz

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reboot 8: Das WWW von 1990-1995

From Improbable to Unstoppable: a brief history of the World Wide Web war ein netter Trip in die Vergangenheit von jemandem, der mit Tim Berners-Lee um 1990 den ersten Prototypen für das World Wide Web geschrieben hat. Dinge, die ich gelernt habe:


  • Ohne den NeXT hätte es kein Web gegeben

  • der Titel "Renaissance" der reboot ergibt hier tatsächlich Sinn. Viele Ideen des ursprünglichen WWW tauchen erst jetzt wieder auf, sei es semantisches Markup (Semantic Web, Microformats, RSS auch irgendwie) oder die Idee des Browser/Editors (heute: AJAX-Seiten wie flickr, die bearbeitbar sind)




Lummaland

(Weblog und Feed)

Reboot8, Tag 2



Gestern abend hat jemand ganze Arbeit geleistet und die Kedelhallen etwas verschönert.

Berichte vom Bildschirmarbeitsplatz

(Weblog und Feed)

reboot 8: Pirate Bay in the House

Rasmus Fleischer von Pirate Bay ist auf der Bühne und feuert seine Argumente zum Thema "Grey Commons" ab. Eine Welle der Sympathie wogt ihm entgegen, nachdem vorgestern die Server der Pirate Bay von der schwedischen Polizei geklaut wurden. Man arbeitet an einer neuen Serverlösung in den Niederlanden, der Ukraine, Russland und einem weiteren europäischen Land. Der Angriff auf Pirate Bay ist für Rasmus ein Versuch von "mental rights management", mit dem die Idee durchgedrückt werden soll, dass das Anbieten von Trackern irgendwie gegen Copyright-Gesetze verstoßen würde. Den Ausdruck "mental rights management" werde ich mir merken.

56k modem renaissance






56k modem renaissanc


Originally uploaded by angermann.


Ja, das Netz hier könnte schneller sein...



01. Juni 2006

digital boredom

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Der Erpel ist gelandet

*Trommelwirbel* *Fanfare*
Dapper Drake wurde released!
*Tusch*

Ich will dazu gar nicht viel schreiben, das meiste wurde von Herrn Shuttleworth, heise und golem eh schon gesagt. Ich nutze Dapper nun schon ein paar Monate und kann nur bestätigen dass es sich um ein Hochglanz-Release handelt.
Es trägt zudem noch den Zusatz "LTS", was für Long Time Support steht. Wem also Sarge schon zu alt geworden ist (ja, ich weiß, Testing wird im Dezember stable ;-) ) und daher Alternativen mit aktuellerer Software aufgetan werden müssen (MySQL 5, PostgreSQL 8.1, PHP5.1, etc...) und wer zudem noch 5 Jahre Support haben will sollte sich Ubuntu Dapper Drake 6.06 mal anschauen.

Berichte vom Bildschirmarbeitsplatz

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reboot 1. Tag: Ende

Den Vortrag "From Participatory Media to Participatory Culture" von Rebecca Blood, die zur Soziologie der Blogosphäre forscht, wollte ich eigentlich noch hören, weil er mich interessierte, aber mein persönlicher Akku war leer. Stattdessen ging es mir schlecht, ich war müde und hatte Kopfschmerzen. Blogs, Wikis, Flickr... all diese Worte, die ich vor 10 Jahren noch für perfektes Marsianisch gehalten hätte, die aber jetzt im allgemeinen Sprachgebrauch sind auf einer Konferenz wie der reboot, rauschten an mir vorbei und ich habe keine Ahnung, wovon die Frau gesprochen hat. Also zurück ins Hotel, wo ich mich etwa eine Stunde ausgeruht habe.

Ich kam deutlich fitter zurück zum Veranstaltungsort und erlebte einen extrem posigen Kunstvortrag zum Thema etoy und ubermorgen. Naja, hat auch sein Publikum, vermute ich. Danach gab es noch einen unglaublich netten Videovortrag zum Thema Punk als Do-It-Yourself-Kultur, von der Situationistischen Internationalen über die Anfänge mit Iggy Pop, den New York Dolls und den Ramones bis zur völligen Hinrichtung der Punk-Idee in nur 18 Monaten durch Malcom McLaren und seine Produkt-Band Sex Pistols. Mit dem Hinweis darauf, dass Johnny Rotten von den Sex Pistols zuletzt in der britischen Ausgabe von "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" gesichtet wurde, schloss der Referent und rief dazu auf, gegen den im Mainstream angekommenen Punk eine neue DIY-Kultur ("Counter-Punk") ins Leben zu rufen. Es gab Applaus, aber niemand kam auf die Bühne, um eine Gitarre oder einen Laptop zu zertrümmern.

Zum Thema Laptops nur so viel: Apple ist hier Uniform. Ganze Saalreihen strahlen im weissen Apfellogo, in Bonjour waren stellenweise in einem Raum über 220 User zu sehen. Man hat Stil und weiß, womit man effektiv arbeitet. Morgen geht es weiter.

Mobile 2.0 - Social Renaissance

"Mobile 2.0 - Social Renaissance" von Marko Ahtisaari (von Nokia) war ein kurzer Ausblick auf die Zukunft des Mobilmarktes. Wenn man über die Zukunft spricht, hängt man heutzutage ein "2.0" an, auch wenn es nichts mit dem Web 2.0 zu tun hat. Ein paar Punkte, die ich interessant fand: Es gibt 2 Milliarden Mobiltelefonbesitzer, für Nokia geht es jetzt um die nächsten 2 Milliarden, die man über ganz andere Wege erreichen muss. Mobiltelefone sind neben Schlüssel und Zahlungsmittel eins von drei Sachen, die Leute immer bei sich haben. Dabei ergeben sich seltsame Veränderungen, die nicht immer vorhersagbar sind: 3/4 aller Leute benutzen ihr Mobiltelefon als Uhr, Wecker oder Zeiteisen. "Who woke up to their mobile phone this morning?" fragte Marko in den Saal und 80% des Publikums meldeten sich. Trotzdem: Die Uhr im Telefon ist uninteressant. Es gibt kein Abrechnungs- oder Businessmodell.

Die nächsten 2 Milliarden kommen aus Sicht von Nokia aus neuen Märkten, die Marko "BRICs" nannte — Brasil, Russia, India, China. Dabei ist aber auch ein Nachdenken über soziale Normen angebracht. Wie kann man das Bedürfnis nach "sometimes off" in einer Gesellschaft erreichen, die "always on" sein soll? Mit einem pakistanischen Popsong ("Smash all the clocks, my lover comes home") machte er das Bedürfnis deutlich.

Ein weiteres Bedürfnis ist das nach Hackability, das Objekt zu personalisieren und sich anzueignen, durch Oberschalen, Straps und "Pimp my Phone".

Last not least gab es ein paar Ideen für soziale Phänomene, die sich im Moment noch nicht im Mainstream der Mobiltelefonbenutzung abbilden lassen, die aber Teil anderer (Internet-)Kulturen sind: der Austausch von Geschenken, Signale (wie geht es mir, wo bin ich, wo gehe ich hin), Photostreaming, gemeinsames Arbeiten wie bei Wikipedia und Remixing. Interessantes Gedankenfutter.

Mittagspause bei der reboot



Die technisch interessanten Vorträge kommen heute Abend, heute Vormittag wurde die Meta-Ebene beackert. Neben Tims Vortrag über den CCC (ordentlich, aber für mich nicht viel neues :)) habe ich heute General Intellect - or the Renaissance of Karl Marx von Adam Arvidsson gesehen. Adam Arvidsson beschäftigte sich mit dem Begriff des "general intellect" aus GRUNDRISSE der Kritik der Politischen Ökonomie (Rohentwurf 1857 - 1858) von Karl Marx. Hm, ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll. Interessant, so ein Thema auf einer Veranstaltung mit einer hohen Dichte von Latte Macchiato trinkenden Web-2.0-VC-Typen zu hören und sicher nicht falsch, auf den Begriff hinzuweisen, der auf die neuen Formen von Wertschöpfung jenseits der Dampfmaschinen (Wiki, Blogs) so gut zu passen scheint. Seltsam fand ich dann die altbackene Art, mit der über neuere Entwicklungen marxistischer Theorie hinfortgegangen wurde: Kritische Theorie sei "typisch deutsche romantische Zivilisationskritik" und Habermas' "Technik und Wissenschaft als Ideologie" wollte der Referent auch nicht lesen, denn Habermas sei "eine Art Robinson". Stattdessen kam für mich unverständliches Zeug zum Thema "ethisches Wirtschaften" in Zeiten des general intellect. Ich mag nicht theoriefest genug zu sein, um das alles einordnen zu können, aber "Interesse" und "Ideologie" fielen kein einziges Mal als Stichwort.

On a lighter note: Das Mittagessen (Sandwiches mit Hühnchen und Salat in Curry) war ganz gut.

Kopenhagen

Okay, es wir Zeit, wieder ein bisschen zu bloggen. Ich bin in Kopenhagen auf der reboot 8.0, da mabber einer der Sponsoren ist.

Ich bin zum ersten Mal in Dänemark ausserhalb von Jütland und Kopenhagen ist nett. Der Gedanke, der mir als erstes kam: Like Amsterdam done right. Es hat diesen lockeren Charme mit den drolligen alten Häusern und Hafenanlagen, der theoretisch auch die Faszination von Amsterdam ausmacht, aber irgendwie mit diesem dänischen Design von B&O. Dänisch ist übrigens eine lustige Sprache, die man geschrieben manchmal versteht, aber wenn die Leute anfangen zu reden, denkt man, ein Bayer spricht Plattdeutsch, nur unverständlicher.

Großartig ist das Hotel, wo wir untergebracht sind, Hotel Fox. Es ist ein Hotel, in dem jeder Raum anders ist. Richtig anders, von Künstlern gemacht, finanziert damals von Volkswagen zum Launch ihres gleichnamigen Kleinwagens. Klingt furchtbar? Jein, das Hotel ist wirklich mind-blowing. Ich selbst bin in Zimmer 105 untergekommen, genannt Heaven. Muss man gesehen haben, am besten mal auf die Seite klicken. Ich würde ja sagen, dass ich in meinem Leben so etwas noch nicht gesehen habe, aber das stimmt nicht so ganz. Wild angemalte Räume kennt man ja aus besetzten Häusern, aber das Hotel Fox hat als Bonus auch noch Toiletten, die keine Ekelgefühle erregen und funktionierende Duschen.

Die Konferenz hat gerade angefangen mit einer Keynote zum Thema "Rennaissance?" von Michael Thomsen. Hm. Ich möchte zum jetzigen Zeitpunkt lieber noch höflich sein, aber ich fand das Niveau gelinde gesagt unterirdisch. Seltsame Aussage zum Thema Schriftsprache, die bei ihm nicht (wie bei allen Linguisten dieser Erde) aus arbiträren Zeichen besteht, sondern einen mythischen Sinn bekommt, wenn er behauptet, dass ein Alphabet wie bei den Hebräern eng verbunden ist mit der Idee eines Monotheismus. Tja, passt nicht ganz mit dem lateinischen Alphabet und dem römischen Polytheismus zusammen, aber das bleibt erst mal offen, ebenso wie die Behauptung, Alphabete (statt Bilderschriften) seien Voraussetzung für eine höher entwickelte Kultur (weshalb sich in China wohl keine solche entwickeln konnte. Etwas unmotiviert wird das später relativiert). In dem Stil geht es weiter, es geht um eine ziemlich krude Geschichtsphilosophie mit Imperien, die zusammenbrechen, weil sie faul und dumm geworden sind, irgendwie alles ein bisschen Oswald Spengler für die Web 2.0 Crowd. Ich beginne mich zu gruseln und frage mich, ob Geisteswissenschaft auf technisch orientierten Veranstaltungen wirklich auf diesem Niveau sein muss. Ja, muss wohl, gerade wird eine Veranstaltung mit den Grundbegriffen der Soziologie in 40 Minuten angeboten: "... because we hear the word 'social' used so much nowadays.". Der Soziologe, der referiert, macht das aber ganz wacker. Ich fühle mich ans Studium erinnert und die Soziologie-Kurse dort ("Familiensoziologie in konfuzianischen Gesellschaften"). Technisch gab es bis jetzt noch keine bemerkenswerten Sachen, ausser flaky WLAN und schicken Taschen für alle Teilnehmer am Eingang. Ich werde das alles noch ein bisschen beobachten und blogge später mehr.

Lummaland

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Reboot8



Do 01.06.2006 10:16 010620061903

Hotel Fox



Bin ja auch eher so der Designtyp an sich.

31. Mai 2006

The blog that never sleeps

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Fußball WM 2006: Training der Japaner in Bonn

WM 2006 - Japan, Training in Bonn

WM 2006 - Japan, Training in Bonn

WM 2006 - Japan, Training in Bonn

WM 2006 - Japan, Training in Bonn

(Hier klicken für mehr Photos)

botschaften

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devastating

„Oceans 13“ in Südafrika –Polizeistation um 11 Millionen Dollar Beweisgeld erleichtert

 

Johannesburg (blubb) – Während Brad Pitt in Namibias Wüste Vaterfreuden feiert, wird im Nachbarland sein Gangsterfilm „Ocean’s Eleven“ in die Realität umgesetzt: Beweisgeld in der Höhe von rund 11 Millionen US Dollar entfernten unbekannte Diebe aus einer Johannesburger Polizeistation. Auch sechs Tage nach dem Coup fehlt der investigierenden Polizei noch jede Spur, berichtet die Zeitung „The Star“ am Dienstag. Die Stelle für „Ernste und gewalttätige Delikte“ hatte das Geld, das Ende März aus in einem bewaffneten Überfall aus einem Frachtfahrzeug am Johannesburger Flughafen gestohlen worden war, zu Beweiszwecken aufbewahrt. Dem peinlichen Vorfall auf der Polizeiwache ging ein erfolgreicher Fang voraus: 13 von den 24 Flughafendieben sind bereits gefasst, sie werden in der nächsten Woche vor Gericht erscheinen.

et korrespondentienchen.

ach ja:

....wo ist die inlandskorrespondentin???

 

 

 



Lummaland

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Dönerstag



Mi 31.05.2006 13:29 310520061846

30. Mai 2006

The blog that never sleeps

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Photos vom Atomium doch nicht "illegal"

Im Oktober war es nur graue Theorie, aber nach dem Besuch in Brüssel am letzten Wochenende, musste ich mich doch näher damit beschäftigen.

Auf www.glasssteelandstone.com/BE/Atomium.html kann man lesen, dass es verboten sei, das Atomium zu fotografieren und die Photos dann zu veröffentlichen - selbst für private Zwecke.

Da ich nun aber ein paar (meiner Meinung nach) nette Photos vom Atomium gemacht habe, schrieb ich die Verantwortlichen mal an und bekam von zwei unabhängigen Personen bestätigt, dass ich die Fotos für private Zwecke ohne Probleme veröffentlichen darf. Die Angabe des Copyrights hatte ich bereits in meiner Anfragemail zugesagt und somit auch auf den Photo-Seiten bei flickr eingefügt: copyright asbl/vzw Atomium

Alles andere hatte mich auch etwas gewundert, nachdem ich bei Flickr sogar eine eigene Gruppe zum Atomium fand...

Atomium - Brüssel

Atomium - Brüssel

(Mehr vom Atomium nach Klick auf die Photos hier.)

Lummaland

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Burda keynotet



Und auf einmal sind Blogs selbst bei der CDU Thema.

B:\datenbrei

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general blogging

This night it just felt not right to have all this data arround on webservers stored in .rdf files. So i decided to set up a Sparql endpoint. I have the following resources to implement it: a Apache with PHP4 and a MySQL 4 database. Analysing the potential products one looks like the one to go with: ARC RDF Store.

Announcement: The #B4mad.Net SPARQL endpoint at sparqs!

bengee provided an excellent howto (felt like on demand howto generation)… and it simply worked.

NEXT: provide this blogs data via the endpoint.

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Lummaland

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Panel 1



Di 30.05.2006 19:56 300520061835

Eröffnung der CDU MediaNight



Di 30.05.2006 18:12 300520061827

Berlin-Tempelhof



Praktisch, so ein Flughafen mitten in der Stadt, auch wenn ich nicht gerne in der Nähe wohnen möchte.

B:\datenbrei

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technology

SIOC provides "an ontology for describing discussion forums and posts on topic threads in online community sites" and so called exporters for WordPress or Drupal blogging/cms software. Using that one is perfectly suited to provide information about the activities of communities on websites. A exporter for mailing lists (which are heavily used by communities too) is not provided. I will outline how such a SIOC mailinglist exporter may work…

I like to reuse, so that’s the first policy.
The second policy is, that I dont want to deal with the email archives, but will use RSS or Atom representation of the archive as the source of information.

SIOC mailinglist exporter architecture

How to understand the information provided by mailing list archives in a SIOC context?

First of all, the mailing list archive is obviously a sioc:Forum (archive itself represented by a RSS or Atom feed) with sioc:Posts (individual mails, RSS/Atom items). The sender of the mail is a sioc:User, which is the sioc:has_creator of the sioc:Post. The website hosting the mailing list archive is defined as the sioc:Site, the initialy mentioned sioc:Forum sioc:has_host this sioc:Site. Got it?

As a test subject I took the SIOC-dev mailing list at Google Groups, development is supported by RDFReactor.

Results of my work can be found 1. as Java code and 2. as the resultung SIOC data.

Comments and any other feedback is welcome!

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29. Mai 2006

Lummaland

(Weblog und Feed)

CDU MediaNight - Zukunft der Tageszeitung?

Am Dienstag bin ich bei den Frustrierten des Bürgertums zur CDU MediaNight 2006 eingeladen und diskutiere dort mit einigen Herren das Thema Die deutsche Zeitungslandschaft im Wandel – welche Formate haben Zukunft?, wobei ich vermute, dass Herr Maier von der Netzeitung seine Readers-Edition als das Format der Zukunft anpreisen wird.

Ich lese schon seit Jahren keine Tageszeitung mehr, die sich mir in gedruckter Form präsentiert, bin daher sicherlich der geeignete Gesprächspartner. Momentan habe ich ein Probeabo des lokalen Käseblattes, das sich so präsentiert wie lokale Tageszeitungen eben tun. Ein bisschen von hier, ein bisschen von da und alles nix Halbes und nix Ganzes, alles eher langweilig.

Was meint ihr, wie wird die Zeitung sich verändern?

medienforum nrw rückblick

Letzte Woche fand in Köln das medienforum nrw statt, bei dem ich als Panelist am Mittwoch auch Zugegen war. Im Weblog zum 18. medienforum nrw 2006 sind schon einige Eindrücke geschildert worden, aber ich möchte dennoch meine persönlichen Highlights aufgreifen.

Da war diese Keynote, die genauso war, wie alle befürchteten. Ich gebe ja jedem eine zweite Chance, gerne auch mal eine dritte, aber in diesem Fall war das unnötig, denn Frau zu Salm hat zuerst nur platte Weisheiten von sich gegeben, um danach gleich mal eine 10-Minütige Verkaufsshow für fon zu starten. So etwas finde ich übel, bei einer Keynote hat man die Zuhörer zu erhellen und zu begeistern, nicht sein Produkt anzupreisen.

240520061731Danach durfte ich selber an einem Panel teilnehmen, zum vielsagenden Titel Podcast als Social Media - Warum Podcasting Web2.0-Menschen eine Stimme gibt und war von drei Dingen eher verblüfft. Zum einen sahen die Couchpotatoes Podcaster als möglichen Nachwuchs für Radio-Moderatorentätigkeiten an, dann wähnten die Jungs auch noch eine Verstopfung aller Podcast-Kanäle durch die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten und als ich gerade halbwegs darüber hinweggekommen war, forderte jemand aus dem Publikum einen theoretischen Unterbau beim Podcasten, denn "jedes Medium hat einen theoretischen Unterbau". Man sollte einfaches nicht noch kompliziert machen, finde ich, aber der junge Mann hat bei seinen Recherchen herausgefunden, dass Theorie fehlt. Theoretisch geht es eben auch ohne Praxis, wenn er mal bloggt oder podcastet, dann wird er die Reaktionen schon merken.
Kleine Anmerkung: wenn ich auf einem Panel sitze und mit meinem Handy rumspiele, dann bin ich nicht gelangweilt, sondern moblogge gerade user-gedrivenen Content.

Dann war erstmal Luftschnappen in der kleinen Aussenanlage, powered by center.tv, angesagt. Wer beim Zappen schon mal über center.tv gestolpert ist und sich immer gefragt hat, was dies wohl für ein Sender sein mag, der sei gewarnt. Schon mittags wurde karnevalistische Schunkelmusik gespielt und dazu Kölsch gereicht. Alkoholfreies Kölsch gab es auch, was dem Fass den Boden ausschlägt.

240520061736Im Anschluß an die Mittagspause durfte ich dann noch einmal diskutieren, dieses Mal zu "Blogs, flickr & Co." - Wie Amateurmedien klassische Medien und PR-Arbeit verändern. Hier gab es eigentlich nichts überraschendes, angenehm fand ich, dass das Publikum rege mitdiskutiert hat. Frau Kunze legte sich ordentlich ins Zeug, um aufzuzeigen, wie cool und am Puls der Zeit Edelmann doch sei, wie man heutzutage den Dialog mit den Konsumenten suche, und wie sehr Blogs dabei eine Rolle spielen, allerdings bloggt sie nicht selber. So viel zum Thema "mit gutem Beispiel vorangehen".

240520061752Während dann zur besten Kaffee-und-Kuchen-Zeit schon so langsam die Stände der anwesenden Sparten-TV-Sender abgebaut wurden, haben wir uns zur Aufzeichnung von Vier Nasen tanken Super getroffen, um gleich vor Ort unsere Einschätzung der Veranstaltung ins Mikro zu schnurren.

Mein Eindruck dieses Tages ist eher durchwachsen. Ich habe viele nette Leute (wieder-)getroffen, gute Gespräche geführt, wie es immer so schön heisst, aber werde irgendwie das Gefühl nicht los, dass dieser neumodische Internetkram eher eine Randerscheinung auf einem Forum des Film- und Fernsehlandes NRW bleiben sollte.


28. Mai 2006

The blog that never sleeps

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wbx geek blog

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An open letter to the OpenWrt community

I have been working on OpenWrt for 1.5 years now. I was accepted as an official developer in february 2005. During the first months I spent lots of time on the project. OpenWrt was part of my final thesis and my work got partly funded by dass IT, an open source company in Cologne. Ever since I finished my thesis and started working full time I spent less and less time on OpenWrt. This was partly because of a lack of time but also because of declining motivation. Last week I expressed some of my problems I have with the project and my intention to start a new project to test out some of my ideas. This led to the OpenWrt removing my account and priviliges as a developer.

I am sad to see that my departure from the project caused some trouble and led to a couple of misunderstandings. That is why I would like to clarify my reasons for leaving OpenWrt and ultimately to "fork" the project.

I would like to start off by saying that my time with OpenWrt was a very valuable experience for me. I was able to work with very talented and experienced developers and a large community from which I got lots of interesting feedback. I learned a lot during that time and I am very thankful for that. Technically I think OpenWrt has achieved a lot and comes with a very powerful code base.

But during all the time spent with the project I got more and more frustated with some of the other aspects of the projects, most of which are non-technical. Just to name a few:
Presentation
Just take a look at www.openwrt.org. I think I don't need to elaborate further, that a blog with a slighty modified default theme, no clear navigation, no current news, no logo or CI whatsoever does not help to communicate to the outside world that OpenWrt is an interesting, reliable and professional open source project.
Releases
I worked as release manager for some time and started to release RC-images in order to have a timely 1.0 release. There was talk of a feature freeze etc. Now we have arrived at RC5 without a final release in sight. There are plans to add new features and even to rewrite major parts. A predictable release cycle is a must have for professional adoption of an open source project.
Communication
The communication between the developers is not very good and lacks transparency. I would prefer an open mailing list so users could participate in the development process. To me this is an important part of open source development.
Reluctancy towards new developers
I worked hard to attract new people to the project. OpenWrt needs more developers, I think everyone agrees on that. But we could never agree on who to promote as a developer and I could not motivate talented and eager users who sent in useful patches without being able to offer developer status or at least something similiar.

These are only some of the problems. And these are all well known for a long time in the project. Mike Baker and the other developers have acknowledged all these problem or even identified them themselves. But this leads to the problem that frustated me the most: The time it takes to change something within in the project.

It took me half a year to establish svn and a trac frontend. Each of the above problems was known for at least the same amount of time. But no one seemed to actively want to change anything. All my proposals were turned down because they were not perfect solutions to the problems. I cannot live with this kind of perfectionism because I think it slows the project down. I think it is better to try out an 80% perfect solution because most of the time it will be enough. In case it doesn't work out one knows exactly what needs to be changed. Doing nothing but discussing and demotivating people helps no one.

That is why I want to start my own project. I want to field test some of my ideas that were not possible to incorporate in OpenWrt. My new project should have the following features:
- Professional looking and accessible web site
- Regular releases with a predictable release cycle
- Small, incremental changes between releases
- Low barrier of entry for both users and developers
- A reliable update mechanism that allows security updated without breaking the running configuration.
- A live CD with everything needed to compile your own firmware images
- Automatic creation of custom firmware images through a web application
- A public policy for the inclusion of new software packages
- A public policy for the acceptance of new developers
- Open and accessible communication for users and developers

I don't know if I will succeed with all of these goals but I think it is worth a try. This is the kind of mentality that I think is missing from the OpenWrt developers. That is why I thought it was impossible to accomplish these things from within the OpenWrt project.

Why fork now? My frustration has grown over many months during which I got a lot of feedback from both home and professional users after talks I gave or at conventions. The last straw was an informal meeting with a product manager of Linksys/Cisco last week. While our discussion did not have any direct results it was very pleasant and promising. It showed me what OpenWrt could be (but probably will not be any time soon). Linksys/Cisco really seem to care about the community and we discussed ideas like integrating a serial port to the routers and changing the default of the "boot_wait" variable. We even spoke about the need for free drivers. This all motivated me a lot to keep working in the field of free firmwares for embedded routers but also strengthend my view that I wanted to do most of this outside of OpenWrt.

It was never my intention to leave the OpenWrt project completely. Instead I had hoped to find some kind of synergy like backporting bug fixes I receive or develop for my own project. I also wanted (and still offer to do so) to share my experience with the OpenWrt project so they see which of my ideas worked out and which did not.

I hope that this clarifies my motivation for starting a "fork" of OpenWrt. I am sorry that I did not make myself clear in my earlier attempt to explain my reasons.

Sunshine!
Waldemar

27. Mai 2006

Lummaland

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Jungfernstieg



Sa 27.05.2006 15:20 270520061788

26. Mai 2006

Lummaland

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Markttag



Fr 26.05.2006 17:24 260520061768

digital boredom

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OpenWRT: Quo vadis?

Ich verfolge das OpenWRT nun jetzt schon über ein Jahr, manchmal etwas mehr, manchmal etwas weniger. Einmal hätte ich fast ein Paket dafür gebaut, aber das ist eine andere Geschichte.
Ich finde das Projekt cool, die OpenWRT-Leute haben wirklich viel Arbeit in das Projekt gesteckt. Aber von Anfang an fehlte dem Projekt etwas essentielles: Verlässlichkeit. Am Anfang hatte ich dafür Verständnis, es gab viel zu tun, Treiber, Kernel und Pakete mussten angepasst werden. Und rechtzeitig zu Weihnachten 05 sollte ja das offizielle White Russian Release kommen. Das ist nicht geschehn und das ist symptomatisch für das Projekt. Ich hab jetzt einige Vorträge von Waldemar und einen Vortrag von Felix (beides Entwickler bei OpenWRT) miterlebt und neben den üblichen Fragen ("Wir mein Siemens SE505 auch unterstützt?") kamen auch immer die Fragen von Leuten deren Lebensaufgabe nicht darin bestand OpenWRT zu hacken. Fragen wie "Wie laufen Updates?", "Was ist mit meinen Configfiles nach dem Update?" und "Ihr habt die VLAN-Configuration verändert, wie läuft das nun?". Das zeigt das recht viele Leute OpenWRT ernst nehmen und die damit ausgestatteten Router gerne Produktiv einsetzen wollen.
Aber das scheint mir derzeit mit OpenWRT nicht machbar zu sein. Und so wie es aussieht wird das in der nächsten Zeit auch nicht passieren. Das OpenWRT Projekt hat noch immer keine stabile Version veröffentlicht, selbst das Feature-Freeze scheint noch in weiter Ferne zu sein. Das Projekt hat auch noch keine Antwort auf die Fragen nach Migrationsplänen und Updatekonzepten, die für den produktiven Einsatz aber so wichtig wären.
Das Projekt ist sehr vielversprechend gestartet aber die Featuregeilheit und Verspieltheit der Entwickler scheint dem Ziel, eine zuverlässige, stabile und berechenbare Linuxdistribution für Embedded-Geräte zu entwickeln wirklich im Wege zu stehn.

Ein weiterer Punkt der mich immer schon gewundert hat ist die enorm schlechte Ausenwirkung des Projekts. Wo immer ich hin komme sehe ich Leute die OpenWRT einsetzen. Auf den heise-Newsticker schaffen es sogar kleinere Projekte wie dd-wrt, von OpenWRT war, mal abgesehen von der Lizenzgeschichte mit Sveasoft, nicht viel zu lesen. Bis heute gibt es keine Mailingliste über die ich Kontakt mit den Developern aufnehmen könnte.
Vielleicht planen die OpenWRT-Leute irgendetwas großartiges, was ihre Geheimniskrämerei rechtfertigen würde. Wenn dem nicht so ist verpassen sie jedenfalls die Chance Nutzer und potentielle Entwickler enger an das Projekt zu binden. Und ehe man sich versieht kommt ein anderes Projekt und füllt diese, wie soll ich sagen, emotionale Kluft zwischen Projekt und seinen Nutzern und Entwicklern.

Ich wünsche mir jedenfalls, daß das Projekt seinen derzeitigen Kurs nochmal herumreisen kann und ich in einem Jahr eine stabile und planbare Linuxdistribution auf meinen Routern laufen lassen kann.

Lummaland

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Dönerstag



Bei Dubara.

wbx geek blog

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OpenWrt Project

Ich habe das OpenWrt Projekt offiziell gestern verlassen. Da ich weiterhin an der Materie stark interessiert bin und die letzten 1,5 Jahre Wissen, das ich beim Projekt erlangt habe, gerne offen weitergeben möchte, werde ich ein anderes Projekt starten.

Leider wird es sicherlich hier und da diesbezüglich negative Kritik geben, wenn also mal was unklar ist, bitte einfach anrufen oder eine Mail schreiben. Nicht alles direkt glauben was in Foren oder in anderen Medien stehen wird.

Ansonsten weitermachen und Sonne geniessen! :}

Sunshine!


25. Mai 2006

Lummaland

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Web 2.0 Copyright-Verletzung

Ein Cease and Desist-Letter von den Anwälten von CMP Media geht gegen eine Konferenz mit dem schönen Namen Web 2.0 vor, die in Irland stattfinden soll. CMP Media beruft sich darauf, dass sie zusammen mit O'Reilly die erste Veranstaltung zum Thema Web 2.0 durchgeführt haben und dass Tim O'Reilly den Begriff Web 2.0 geprägt habe.

Ich bin mal gespannt, was Herr O'Reilly zu dem Thema sagt. Und welchen neuen Begriff oder welche neuen Begriffe wir jetzt für den Wandel im Web präsentiert bekommen.

[ via Thomas via Skype ]

digital boredom

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Best of Ruby Quiz

Titel: Best of Ruby Quiz - Volume One
Author: Jamens Eduard Gray II
Verlag: The Pragmatic Programmers
ISBN: 0-9766940-7-7
Preis: 29.00 Euro

Wie lernt man zu programmieren?
In der Regel kauft man sich ein Buch, nimmt sich ein paar Tage Zeit und lernt Syntax und Semantik der Programmiersprache kennen. Das ist dann leider noch nicht alles - man hat sich zwar eine grobe Vorstellung von der Sprache erarbeitet und ist in der Lage kleinere oder größere Probleme mit dieser Sprache zu lösen, aber von einem guten Programmierstil, bei dem man die Besonderheiten der Sprache nutzt und sich an Codingkonventions hält ist man weit entfernt. Erst durch die weitere Verwendung der Sprache, dem Lesen von fremdem Quellcode und der kritischen Auseinandersetzung mit dem bisher Geschaffenen nähert man sich langsam einem Punkt, ab dem man das Gefühl hat die Sprache zu beherrschen.

Best of Ruby Quiz begleitet einen genau auf diesem Weg. Das Buch ist sowohl für Anfänger, als auch für Fortgeschrittene geeignet, allerdings sollte einem Syntax und Semantik von Ruby bekannt sein. (Für absolute Anfänger würde ich die Pickaxe "Programming Ruby" von Dave Thomas empfehlen.)
In der ersten Hälfte des Buches werden 25 Aufgaben gestellt, wie beispielsweise ein selbstlernendes Tic-Tac-Toe zu entwickeln. In der zweiten Hälfte werden dann ausführlich Lösungen für die Aufgaben vorgestellt. Ich genoss es morgens auf dem Weg in die Uni oder zur Arbeit ein Quiz zu lesen, mir den Tag über Gedanken darüber zu machen und abends meine Lösung zu programmieren. Es war schön diese Motivation zu haben um sich weiter mit Ruby auseinander zu setzen. Aber der eigentliche Gewinn lag in dem Vergleich mit der im Buch vorgestellten Lösung. Egal wie elegant ich meine Lösung fand James Eduard Gray hat immer noch ein oder zwei Kniffe gezeigt wie die Aufgabe noch eleganter zu lösen wäre.
Best of Ruby Quiz motiviert Spieltrieb und sportlichen Ehrgeiz und macht einen damit zum besseren Ruby Programmierer - mir hat dieses Buch gefallen und ich würde es jedem der Ruby lernen, verstehen und verinnerlichen will ohne Vorbehalte empfehlen.

24. Mai 2006

B:\datenbrei

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general blogging

Hello Flock, after making a short visits to Camino on MacOSX and Firefox I always came back to Safari pretty fast… because of the nice Google Maps integration into Flickr.com basically. Now, I have installed Flock which is nice, with it’s builtin blog editor, photo browser and del.icio.us integration.

So… I will use it for… a day or two.

PS: blog editor is not that good. It does not set the tags correctly and communication with WordPress seems to be broken too. Only a Post and no Update operation.


technorati tags: , , ,

Lummaland

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Podcast als Social Media



Mi 24.05.2006 11:44 240520061729

Verona Pooth eröffnet Podcastday



Und ich bekomme langsam ein Fon.

23. Mai 2006

Lummaland

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IKEA in der Stadt

IKEA USA lässt gerade die Everyday Fabulous! Exhibit in New York City stattfinden, bei der es um Einrichtungstipps geht für verschiedene Zielgruppen, inklusive "Starving Artists, Frustrated Writers & Out-of-Work Actors" sowie "Neat Freaks"? Witzig finde ich daran vor allem die virale Kampagne, die begleitend in Manhattan stattfindet, bei der beispielsweise eine Bushaltestelle eingerichtet oder eine Hängematte zwischen Ampel und Verkehrsschild gespannt werden.


[ via: Adverblog: Everyday Fabulous with ikea ]


Ursula Engelen-Kefer geht nach 16 Jahren

Ursula Engelen-Kefer war nicht von den Einzelgewerkschaften für den Posten der stellvertretenden Vorsitzenden nominiert worden, mit dem Hinweis auf ihr Alter und dass man ein Zeichen gehen die Rente mit 67 setzen wolle. Sie trat dennoch an und verlor. Im politischen Slang heisst ja eine Abstimmung mit mehr als einem Kandidaten immer gleich Kampfabstimmung. Ich finde, es muß viel mehr Kampfabstimmungen geben, damit es wenigsten wieder spannend wird und nicht nur die vorher ausgekasperten Kandidaten abgenickt werden.

Frau Engelen-Kefer ging sicherlich nicht nur mir ziemlich auf die Nerven und ich finde es daher sehr gut, dass sie nicht erneut wiedergewählt wurde. Es geht mir hierbei aber weder um die Positionen noch um das Alter, sondern vor allem um eins: sie war 16 Jahre lang stellvertretende Vorsitzende des DGB. 16 Jahre lang! Demokratie lebt vom Wechsel, auch bei grossen Interessenverbänden wie dem DGB sollte dies beherzigt und gelebt werden.

16 Jahre sind eine verdammt lange Zeit und es ist gut, dass dieser Wechsel heute stattgefunden hat.

Starwars Kid gemacbooked



Viel Spass dank MacSaber. Ich sehe schon bei der nächsten Konferenz lauter Macbook-basierte "Kämpfe".

[ via: macbook man | A Whole Lotta Nothing ]

Fifabeckenbauerfestspiele

Eben gerade habe ich im dpa-Ticker noch mal gelesen, was der sog. Kaiser für ein Programm während der WM absolvieren will:

Franz Beckenbauer will bei der Fußball-WM 48 der insgesamt 64 Spiele live im Stadion erleben. Der Präsident des Organisationskomitees will alle zwölf deutschen WM-Stadien mindestens zwei Mal anfliegen, teilte sein Büro mit. Ein Sponsor stellt ihm dafür einen Hubschrauber zur Verfügung. Jede der 32 teilnehmenden Mannschaft will Beckenbauer mindestens einmal spielen sehen. Bis zu drei Partien an einem Tag stehen auf seinem Reiseplan.
Wir halten also mal fest, was die WM 2006 eigentlich wirklich ist. Aus Steuergeldern wird hier die Infrastruktur ansehnlich auf Vordermann gebracht und von der Polizei geschützt, damit die FIFA Sponsoren schröpfen und Bannmeilen verhängen darf und Herr Beckenbauer freut sich über gelungene Werbeverträge mit Yellowstrom und 02, die ihm einordentliches Nebeneinkommen bescheren, während er ohne Probleme zu den Spielen geflogen wird, aber der Normalbürger an sich nur unter Offenlegung aller seiner Daten an einer Ticketlotterie teilnehmen durfte.

Ich kenne die FIFA WM noch als Fußball-Weltmeisterschaft, da stand der Fußball im Vordergrund und die frenetisch jubelnden Massen waren im Stadion und nicht vor Großleinwänden auf Marktplätzen zu finden.

22. Mai 2006

B:\datenbrei

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technology

After installing the SIOC WordPress plugin this site is enabled to provide SIOC data for the site itself, users and all articles on B:\datenbrei. Many site on the internet don’t provide SIOC data, this is mainly due to the fact that SIOC development is still at an early stage. But what about Planets? Do they provide SIOC data? So let’s have a look at Planet RDF and how it may be enabled to provide SIOC data.

Planet RDF provides a foafroll, a RDF/XML representation of the feeds which get aggregated and their authors. This is a good starting point and actually a pretty complete description of the RDF community (at least of the blogging RDF community).

Taking a look at foafroll we find foaf:Agents and there blogs. This provided data will be convertet into SIOC Users in the first step.

<foaf:Agent rdf:nodeID="id2245901">
 <foaf:name>FOAF Project</foaf:name>
 <foaf:weblog>
  <foaf:Document rdf:about="http://rdfweb.org/">
   <dc:title>FOAF Project</dc:title>
   <rdfs:seeAlso>
    <rss:channel rdf:about="http://rdfweb.org/index.rdf">
     <foaf:maker rdf:nodeID="id2245901"/>
     <foaf:topic rdf:resource="http://www.w3.org/2001/sw/"/>
     <foaf:topic rdf:resource="http://www.w3.org/RDF/"/>
    </rss:channel>
   </rdfs:seeAlso>
  </foaf:Document>
 </foaf:weblog>
 <foaf:interest rdf:resource="http://www.w3.org/2001/sw/"/>
 <foaf:interest rdf:resource="http://www.w3.org/RDF/"/>
</foaf:Agent>

I would like to propose a mapping like this:

 <sioc:User rdf:nodeID="sioc-id2245901">
  <sioc:name>FOAF Project</sioc:name>
  <sioc:link rdf:resource="http://rdfweb.org/" />
 </sioc:User>
 <foaf:Agent rdf:nodeID="id2245901">
  <foaf:holdsAccount rdf:nodeID="sioc-id2245901" />
 </foaf:Agent>

Next step is to set up a sioc:Usergroup containing all members (foaf:Agents) of the foafroll:

 <sioc:Usergroup rdf:ID="authors">
  <sioc:name>Authors at PlanetRDF.com</sioc:name>
  <sioc:has_member rdf:nodeID="sioc-id2245901" />
 </sioc:Usergroup>

Interpreting sioc:Site as “This is a Community” and not as “This is one Site of others of a Community” one must interpret Planet RDF as a Forum of the community/Site:

<sioc:Forum rdf:nodeID="f-1">
 <sioc:name>PlanetRDF.com, part of the RDF Community</sioc:name>
 <sioc:link rdf:resource="http://planetrdf.com/"/>
 <rdfs:seeAlso rdf:resource="http://planetrdf.com/index.rdf" />
</sioc:Forum>

<sioc:Site rdf:about="http://planetrdf.com/">
 <sioc:name>The RDF Community</sioc:name>
 <sioc:description>Planet of the RDF Community</sioc:description>
 <sioc:link rdf:resource="http://planetrdf.com/"/>
 <sioc:host_of rdf:nodeID="f-1"/>
 <sioc:has_group rdf:resource="#authors"/>
</sioc:Site>

Note: Maybe it would make some sense to rename sioc:Site to sioc:Community? See also a SIOC-dev posting (or was it a chat with CaptSolo??).

I have not done some Jena-based code up until now. Before releasing it I would like to have some comments on the idea, maybe some improvements need to be incorporated…

A complete example of a SIOC-from-foafroll (handcrafted) and some coffee is available too.

Tags: , , , ,

Lummaland

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Medienforum Livegeblogge

Die Herren Schwenzel, Sixtus und Lünenbürger-Reidenbach bloggen derzeit live im weblog medienforum nrw vom bereits erwähnten medienforum nrw.

Felix hat bereits die Staatskanzlei gefunden, die ich mir allerdings immer pompöser vorgestellt hatte und den Ausführungen des ehemaligen Zukunftsministers zum Thema Podcast lauschen dürfen.

21. Mai 2006

Lummaland

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18. medienforum.nrw 2006

Die nächsten drei Tage über findet in Köln das 18. medienforum nrw statt. Am Montag startet die Veranstaltung für mich mit dem Get-Together: "We will rock you" und so wie die Pressemitteilung klingt, wird das eher gruselig sein von den Rahmenbedingungen her. Am Mittwoch findet dann der sog. Konvergenzkongress statt, der gespickt ist mit zwei Auftritten meinerseits. Vormittags diskutiere ich zum Thema Podcasts als Social Media: Warum Web 2.0 Menschen eine Stimme gibt im Rahmen des Podcastday 2006. Kurze Zeit später bin ich dann auf dem Internetkongress des Konvergenzkongresses und nehme an einem Streitgespräch zum Thema "Blogs, flickr & Co." Wie Amateurmedien klassische Medien und PR-Arbeit verändern teil.

Hoffentlich bringe ich das nicht durcheinander und streite mich schon vormittags, wo ich doch nur diskutieren soll.

The Turkey Curse

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Mein erstes Mal

Gestern abend habe ich das erste Mal in einem doch schon langen und abwechslungsreichen Leben an und mit Computern Windoze installiert. Hat zwar viel weniger doll wehgetan als ich gedacht habe, aber dieses Erlebnis hat trotzdem nicht grade zu einer vertiefenden Freunschaft geführt. Vor allem ist mir wieder mal aufgefallen, wie kotzhässlich die Details sind: Animierte Icons mit schlicht unsinnigen Abbildungen, eine Farbkombi, die ich total gruselig finde, Panels, die beim Klicken rauf- und runterhüpfen und einen ganz wuschig machen und zudem eine Benutzerführung für die Updates, die mir klar macht, warum Leute davon einfach nur genervt sind davon und es einfach bleiben lassen. Und dann mit Anti-Spyware und Anti-Adware die ersten Programme, die man installiert und einem eine leichte Ahnung davon geben, was einem Benutzer dieses Systems blühen mag. Naja, wie gesagt, ich habe es mir schlimmer vorgestellt, aber im Kern macht das einfach keinen Spass.

Oder um es mit Judys Worten zu sagen: “Das ist wie immer nur Graubrot essen” ;-)

Grösstes bisher bekanntgewordene Massendefacement von Webseiten

Wie Roberto von Zone-H berichtet fand vor dem Wochenende das mit 21.549 und nochmals ca. 17.000 gehackten Webseiten grösste jemals bekannt gewordene Massendefacements von Webseiten statt. Der Verursacher ist allem Anschein nach Iskorpitx, ein türkischer Hacker von 45 Jahren, mithin keins der oft kolportierten “ScriptKiddies”, sondern wohl eher sowas wie ein “ScriptGrannie”. Allein das Mirroring der Seiten hat zweieinhalb Tage gedauert, da der Provider SecureHosting den Zugriff von der Zone-H IP-Adresse aus unterbunden hat und deswegen über Tor passieren musste.

Ich hatte mit Roberto und Alberto, die gestern im Netzladen waren, ein sehr ausführliches Gespräch über diesen Fall und über Sinn und Unsinn der Dokumentation dieser Aktivitäten. Roberto musste zugeben, dass Leute wie Iskorpitx, der bisher mit 117.000 Defacements ein trauriger Rekordhalter ist, wahrscheinlich sofort aufhören würden, wenn es solche Archive nicht geben würde. Trotz allem muss ich ihm in jedem Fall Recht geben, dass Webseite-Defacements eigentlich einer der ganz wenigen gut sichtbaren Indikatoren sind, dass Sicherheitsschwankungen vorgelegen haben und schon deshalb die Dokumentation einen gewissen Sinn macht.

Grund für den Besuch in Bonn war übrigens, dass ich mich in Zukunft um den deutschen Mirror von Zone-H kümmern werde. Zudem bin ich von den Beiden nach Tallinn in Estland eingeladen worden und werde zur GPN nach Karlsruhe erst einen Tag später als geplant kommen können.

The blog that never sleeps

(Weblog und Feed)

Wer mag da noch Wildschwein essen?

Frischling

20. Mai 2006

Lummaland

(Weblog und Feed)

Glaubwürdigkeitsgeblogge

Es war zu erwarten. Kritik an der von Opel gesponsrten Kampagne mit 4 Bloggern und 4 Opel Astra musste kommen, aber die Vehemenz, mit der argumentiert wird und die dabei gefundene Wortwahl lässt mich doch eher zusammenzucken.

Ich kann durchaus verstehen, dass es Bedenkenträger gibt, die meinen, mit der von Opel finanzierten Kampagne verlieren die Blogger ihre Glaubwürdigkeit. Ich finde auch nicht, dass alles geht. Aber da ich nun durchaus ein klein wenig Anteil an dem Zustandekommen der Kampagne habe, möchte ich ein wenig ausführen, warum ich meine, dass diese Kampagne nicht den Untergang des bloggenden Abendlandes bedeutet.

Für mich sind bei dieser Kampagne folgende Dinge entscheidend:
- Offenheit
- Rahmenbedingungen
- Zeitdauer

Wir haben von Anfang an offen gelegt, dass Opel diese Kampagne finanziert, dass es eine Aufwandsentschädigung gibt (1200 EUR plus 200 EUR Tankgutschein) und dass es hierbei nicht um reines Gutmenschentum, sondern natürlich auch um Werbung geht. Wir haben die Rahmenbedingungen klar gemacht, die vor allem besagen, dass die Blogger nicht verpflichtet sind, Themen oder Posting-Frequenz einzuhalten. Letztendlich ist die Zeitdauer der Kampagne begrenzt auf 4 Wochen, d.h. zeitlich durchaus überschaubar.

Ich will nun nicht das Argument wiederholen, dass man bei Journalisten selten erfährt, wie die Konditionen bei einem Test aussehen. Das interessiert mich eher nicht, denn wir reden hier von Blogs, nicht von Tests in Zeitschriften oder auf Portalen. Ich finde an dieser Kampagne von Opel vor allem bemerkenswert, dass hier Leute wie Du und ich die Gelegenheit bekommen, einen Test durchzuführen, der über 4 Wochen geht. Was interessiert mich die Kurvenlage an der Costa Brava oder das Bremsverhalten im ewigen Eis im Norden Kanadas? Ich will keine sinnlosen Ausführungen über Nockenwellen oder Newtonmeter, sondern einfach wissen, wie das Auto im Alltag zu fahren ist. Kann man damit einparken? Passt der Kinderwagen rein? Passen auf die Rücksitzbank die Kindersitze, ohne dass man vorne keinen Platz mehr hat?

Ein derartiger Zugang zu dem Thema Autotest ist mir wichtig. Opel lässt dies mit seiner Kampagne zu. Dabei fliesst etwas Geld und Benzin oder Diesel, damit die Blogger die Wagen auch etwas bewegen können.

Ich sehe hier nicht das Ende der Unschuld der Blogosphäre. Niemand der von uns ausgewählten Blogger ist in einem Abhängigkeitsverhältnis von Opel, sondern kann einfach bloggen was und wie er/sie will.

Bei allem Kopfschütteln ob der Vehemenz der Kritik und der teilweise enorm abgleitenden Diskussion, bin ich aber zufrieden, dass dies stattgefunden hat. Nicht, weil es Teil eines Konzeptes war, möglichst viel Unmut und Kritik zu ernten, sondern weil ich sehe, dass bei jedem mittleren Aufreger in der deutschen Blogosphäre zu den altbekannten auch immer wieder neue Diskutanten hinzukommen. Die Blogosphäre wächst und gedeiht, nun muß lediglich die Diskussionskultur extrem verbessert werden.

Wer mich kennt, der weiss, dass ich nicht einfach irgendeinen Marketingquatsch mitmachen werde, sondern dass ich selber nur Produkte testen will, die mich interessieren und mir Spass bringen. Das hat auch etwas mit Glaubwürdigkeit zu tun, dass man nicht einfach alles macht. Genau deshalb haben wir bei der Kampagne von Opel dafür gesorgt, dass die Einflussnahme auf die Blogger seitens Opel nicht stattfinden wird, mal von der Auswahl der Autos mal abgesehen. Auf der anderen Seite bekommt natürlich Opel auch etwas, nämlich vier recht unterschiedliche Sichtweise auf ihre Produkte, komplett mit Kommentaren und Diskussion.


Endlich Hoffnung für die deutsche Musikbranche

Ralph Siegel hat sich an der Hand verletzt.

Siegel wurde umgehend operiert. Nun bangt Siegel darum, ob er je wieder selbst am Klavier sitzen kann.
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich bange mit, allerdings irgendwie anders als Herr Siegel.

[ via: sternshortnews - die News-Community ]